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Das neue Boot ist eien Crescent Virgo.
Länge: 6,16m
Breite: 2,35m
Motor: Johnson 4tackt 115 PS
Trailer Arco 2t Tandem
Austattung:
Tank 105L
Funk: Lowrance LVR 880
Echolot: Eagler Seafinder 480 DF
GPS: Lowrance Globalmap 5300 mit Navionics Goldchart
Radar: Raytheon RL9
Heizung: Wallas 3000DX
Autopilot: S1000
Downrigger: Cannon Unitroll 10
2 elektrische Bilgepumpen
1 Deckswaschpumpe
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Sicherheit:
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Wer sich mit einem Kleinboot auf`s Meer oder große Seen traut,sollte doch eine gewisse Sicherheitsausstattung bei sich führen.Ich möchte hier meine Sicherheitsausrüstung,die ich auf meinem Boot mitführe, vorstellen und auf andere Sicherheitsbestimmungen hinweisen.
Zuerst möchte ich das Augenmerk auf unsere Schutzengel auf unseren Meeren richten.Diese Schutzengel arbeiten meist ehrenamtlich und müssen ohne staatliche Beihilfen auskommen.Diese Frauen und Männer setzen dabei oft ihr Leben für uns aufs Spiel.Daher finde ich ,daß jeder,der auf dem Meer unterwegs ist, zumindest für die DGzRS spenden sollte oder besser noch Fördermitglied wird.
Infos findet Ihr auf der Homepage des DGzRS!
Auf jedenfall sollte jeder die Notfallnummern,der DGzRS, in sein Handy einspeichern:
Telefon:0421/536870 oder
Handy 124124 sollte jeder Bootsfahrer notieren!!
Damit das Handy auch Einsatzbereit ist sollte es natürlich in einem Aquabag untergebracht sein
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Driftsack
Unsere Floatinganzüge von Fladen.
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Zusätzlich trage ich noch einen Floating Anzug mit 50N Auftrieb.Wenn es nicht zu warm ist!Dieser Anzug ist außerdem noch wasser- und winddicht.Die Anzüge sollten nicht nur nach En 393,sondern auch nach der neuen ISO15027-1 Zertifiziert sein.Die ISO Norm schreibt die Überlebenszeit nach Wassertemperatur vor.Die EN Norm besagt lediglich das der Anzug eine Schwimmhilfe ist.Allerdings sollte man nach neuesten Erkenntnissen zusätzlich eine Schwimmweste der 275N Klasse tragen,da durch die Auftriebseigenschaften des Floatinganzuges ein Ohnmächtiger auf den Bauch gedreht wird. Eine 150N Schwimmweste schafft es eventuell nicht den Verunglückten wieder auf den Rücken zu drehen.
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Richtig slippen:
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Das Problem des richtigen Slippens ist ,wie ich festgestellt habe,teilweise Ansichtssache.Auf der Hanseboot habe ich mit diversen Trailerherstellen gesprochen,die sich allerdings alle einig waren, was das richtige Slippen betrifft.Bei den Bootseignern sieht das allerdings anders aus.Ich habe Bilder gemacht, wo dargestellt ist,wie man nach Meinung der Trailerherstellervertreter richtig slippt,wenn man Sliprollen am Trailer hat.Ich selbst habe ein Brenderup Easytrailer. Diesen Trailer habe ich mir zugelegt,nachdem sich bei meinem alten Trailer die Radlager während der Fahrt zerlegt haben und ich fast ein Rad verloren hätte.
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Wie man sieht, steht das Rad bis maximal zur Felge im Wasser.Das Problem ,das man bekommen kann, wenn man das Rad im Wasser versenkt, ist eine gammelnde Bremsanlage und rostende Radlager.Ich habe an Slipanlagen viele Bootseigner gesehen,die den Trailer soweit ins Wasser fahren,daß das Auto bis ans Hinterrad am Wasser steht.Das Boot kann dann vom Trailer schwimmen und vom Trailer ist dann meist nicht mehr viel zu sehen.Dann stellt sich aber doch die Frage, wozu man Sliprollen am Trailer hat??
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Restauration
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Ich habe mir bei Ebay eine Bootsschale gekauft,die zugegebenermaßen noch eine Ruine ist,aber ich werde sie wieder aufbauen und werde das hier dokumentieren.Die Bootsschale hat eine Größe von 6x2m und ist 90cm hoch.
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Innenarbeiten:
Als erstes:entkernen,alles was Rott ist muss raus.
Als zweites: alte Farbe abschleifen.
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Da ich keinen Hallenplatz gefunden habe ,musste eine provisorische Halle errichtet werden.In der kann man es aber gut aushalten,da ich dort Temperaturen um 20°C erreiche( mit Hilfe zweier Öfen).Und wie sich herausstellte, hat diese “Halle”den Vorteil einer sehr guten Lüftung.Da die Lacke und der Polyesterharz wahnsinnig stinken!! Deshalb immer Maske(mit Aktivkohlefilter) und Schutzbrille aufsetzen.
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Petflaschen,haben sehr gute Auftriebswerte und kosten nichts.Bauschaum besteht aus Polyuretan,klebt dadurch sehr stark und nimmt fast kein Wasser auf,oder erst nach längerer Zeit.
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Damit wir die Seitenwände möglichst genau einbauen konnten,haben wir uns ein Gestellt gebaut,mit dem wir die Maße genauer messen konnten.Alle Aufbauten aus Holz sind entweder aus wasserfest verleimten Sperrholz oder Siebdruckplatten hergestelt!Wobei im Nachhinein Siebdruckplatten nicht besonders gut zum streichen sind.
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Hier noch ein paar Infos zur Materialbeschaffung:
Bei der Fa.Polyesterzentrale in Lübeck bekommt man neben dem gesamten Polyestermaterial(Matten,Harz,Werkzeuge,etc.),eine sehr gute Beratung kostenlos obendrauf.Auf Wunsch kann man dort auch günstig Wasserfest verleimtes Sperrholz und Farbe kaufen.
Farbe habe ich bei der Fa.A.W.Niemeier gekauft und zwar von der Fa.International,wobei ich bei 2 Farben nur ärger bei der Verarbeitung hatte.Es war zum einen die Farbe Brightside in weiß,sie leckte in sich,das heißt sie bildete einen Lecknasenvorhang und deckte schlecht.Zum zweiten Perfektion in rot hatte die gleichen Verhaltensweisen wie Brightside.Bei den Farben Perfektion in blau und Brightside in grau gab es keine Probleme,obwohl die Farben unter identischen Vorauassetzungen verarbeitet wurden.
Schrauben habe ich alle bei Bahr oder Bauhaus gekauft,alles in V2A.Man bekommt die Schrauben in V4A aber auch bei Niemeyer und kosten dann aber auch um einiges mehr.Aber ich denke V2A tut es auch,da die Schrauben ja auch noch Lackiert sind.
Zum abdichten verschiedener Lücken,habe ich Sikaflex verwendet dieses Material kann man bei Niemeyer,Gründl oder der Polyesterzentrale beziehen.Sikaflex ist Superelastisch klebt wie Sau ist allerdings nicht auf Dauer UV beständig und sollte Überlackiert werden.
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Hier die Adressenliste:
Polyesterzentrale:Gutenbergstr.9,23566 Lübeck,Tel.0451/609800 (Polyestermatten,Harz,Werkzeug,Farbe,Holz,Sikaflex,Info`s)
A.W.Niemeyer www.awniemeyer.de alles rund um den Wassersport
Grüdl www.gruendl.de alles für den Wassersport Schrauben und VA Material ist hier meist günstiger.
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Umbauten
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Nach 8,5 Jahren mit sehr vielen Angelmomenten und diversen Um- und anbauten ist die Bengel jetzt bei mir in den Ruhestand gegangen! Es war eine schöne Zeit!!
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Die B-ENGEL ist ein Eigenbau
Maße 6m x 2,15m.
Ich habe mir eine sehr lädierte Bootsschale bei ebay gekauft und daraus die B-ENGEL gebaut .Das Boot hat auch schon einige Umbauten seit dem erfahren.
Ich sehe dieses Boot so ein bischen als Experementierboot, um herauszufinden welches Boot meinen Vorstellungen am ehesten entspricht und auch um aus Baufehlern zu lernen.
Da ich selber gerne bastel und nicht alles von der Stange kaufen will ,kann ich mich so ein bischen verwirklichen, auch wenn nicht alles handwerklich perfekt oder designmäßig schick ist.
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