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Anfang Apil 2011 haben wir uns ein Wohnmobil zugelegt und hier werde ich eine Tagebuch dafür anlegen.
Zunächst aber werde ich dieses einmal vorstellen:
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Mercedes-Benz 310 /T1
Bj.1993
122PS ,2,9L Turbodiesel
Konifahrwerk
Motorradplattform
2t Anhängerkupplung
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Austattung:
Grammerluftfedersitze,Trumatic E 4000 Heizung,Warmwasserboiler, 4 Schlafplätze, Toilette, Küche, 90l Kühlschrank, Fernseher mit DVD
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31.03.2011 - 162200Km
Ich werde von meinem neuen Besitzer angemeldet. Mal sehen wo ich hier gelandet bin?
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Na, die Katze des Hauses findet mich schon mal toll!!
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02.04.2011 - 10.04.2011
Ich werde für das 5. Rügener Trollingtreffen als Zugpferd für das Boot, Bengel, und als Angelsachentransporter eingesetzt. Außerdem muß ich das Boot slippen. Mein neuer Besitzer ist sehr zufrieden mit mir. Meine Leistung als Zugpferd war wohl mehr als zufriedenstellend.
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12.04.2011
Ich muß zum Reifenhändler ,meine Spur einstellen lassen, jetzt ist alles wieder bestens. Außerdem wurde ich heute das erste mal von meinem neuen Besitzer betankt. Der Hat erstmal geschluckt, naja ein 120l Tank will erstmal befüllt sein.
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22.04.- 24.04.2011 - 164450Km
Es steht die erste Reise an, es soll nach Luxemburg zu Freunden gehen.Die Hinfahrt verlief ruhig und unspektakulär die Steigungen wurde im 5.Gang ohne Probleme gemeistert.In Luxemurg wurde alles für die erste Übernachtung vorbereitet und das neue Vorzelt wurde probeweise auch aufgebaut.
Die erste Nacht wurde gleich mit einem schweren Gewitter eingeweit, es war aber ansonsten harmlos.Die zweite Nacht verlief ruhig und meine Besitzer waren zufrieden.
Am Ostersonntag stand dann die Rückfahrt an, die in Münster ihr jähes Ende fand, der Keilrippenriemen hatte sich zerlegt und so wurde ich abgeschleppt.Das Abschleppunternehmen wollte am Ostermontag dann versuchen einen Riemen aufzutreiben.Also haben meine Besitzer versucht eine weitere Nacht in mir zu verbringen. Bei dem Versuch ist es dann aber auch geblieben,da in der Nähe eine große Party standfand und die ganze Nacht und bis zum frühen morgen Jugendlich lautstark zu Fuß, mit Fahrrädern und Auto`s unterwegs waren.Als dann endlich Ruhe eigekehrt war mußten sie schon aufstehen , da der Werkstadtbesitzer eingetrudelt war.Leider hatte er keinen Erfolg mit dem Riemen sodaß ich hier bleiben mußte und meine Besitzer mit einem Leihwagen nach Hause gefahren sind.
2 Tage später war ich wieder heil und ich wurde abgeholt, 410€ kostete die Reparatur.Die Spannrollen mußten ebenfalls getauscht werden.
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Im Juni haben wir uns über ein Wochenende mit unseren Freunden aus Landshut getroffen.Das Wetter war leider dermaßen schlecht,das mein Besitzer ein schlechtes Gewissen hatte die Bayern zu bestärkt zu haben Ihren Jahresurlaub hier oben im Norden zu verbringen.Ansonsten war das Wochenende sehr angenehm und erholsam.
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Vom 01.8.-13.08.2011 sollte es an den Bodensee und danach nach Rüdesheim und dann den Rhein entlang bis nach Koblenz gehen.Zwischenaufenthalt war in Fulda geplant.Bevor es jedoch losging mußte ich nochmal in die Werstatt ,alle Öle und Filter inklusive des Ausrücklagers wurden gewechselt.
Die Hinfahrt gestaltete sich sehr ruhig und entspannt, auch die Nacht in Fulda auf einem Innerstädtischen Stellplatz war auch Ruhiger als gedacht.Das Wetter spielte dabei glücklicherweise auch mit.
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Die weiterreise an den Bodensee nach Allensbach machte auch keine Probleme und so freuten wir uns auf ein paar schöne Tage.Der Campingplatz Himmelreich war zu 120%belegt aber wir haben noch eine kleine Lücke für mich gefunden.Das Wetter war tagsüber erstklassig und dafür gab es abends immer mal wieder Gewitter.Als unschön kann man nur den Ausfall des Ladegerätes und des Kühlschrankes bezeichnen.Der Kühlschrank wurde von meinem Besitzer gleich vor Ort entsorgt und durch eine 12V Kühlbox Übergangsweise für den Rest des Urlaubes ersetzt.
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Nach 4 tagen am Bodensee ging es dann weiter nach Rüdesheim.Hier sollten Burgen und Schlösser besichtigt werden und davon gab es mehr als reichlich!
Auch eine Fahrradtour wurde unternommen allerdings ging diese mit bis zu 17% Steigung bei 400 Höhenmetern unterschied ganz schön in die Beine,es blieb dann auch die einzige Fahradtour ;-)
Das Wetter war sehr durchwachsen, zwar warm aber mit reichlichen und sehr ausgiebigen Schauern durchsetzt was der insgesamt guten Stimmung aber kein Abbruch tat.
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Die Campingplätze wurden des öfteren gewechselt wobei der an der Lorelei ein nogo ist.Nicht wegen des Platzes selbst sondern wegen der Lage. Auf beiden Seiten des Rheines Eisenbahnlinien mit reichlich Zugverkehr auch in der Nacht, auf beiden Seiten der Rheines Bundesstraßen mit reichlich Verkehr und auf dem Rhein selbst starker Schiffsverkehr mit teilweise unnormal lauten Motorengeräuschen, auch Nachts!
Meine Besitzer bekamen kein Auge zu, so daß die restlichen Campingplätze nur noch an ruhigen Stellen bezogen wurden.
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Die Rückfahrt führte über Celle wo noch eine Zwischenübernachtung eingelegt wurde.Wir wohnten dabei einem Rockkonzert akkustisch bei, welches am Schloß stattfand, das wiederum in unmittelbarer Nähe des Stellplatzes lag.Aber um Mitternacht war auch dort Ruhe.
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Nach ein paar Tagen zuhause ging es schon wieder los.Diesmal nach Rügen zu den Störtebeker Festspielen,mit tollem Wetter. Übernachtet wurde traditionell auf dem Großparkplatz.Hier gab es am nächsten Morgen noch ein mißgeschick, beim Toasten wurde ein wenig die Leistung des Toasters und des Umrichters unterschätzt,sodass die Batterie zum Starten zu schwach war. zum Glück habe ich deren zwei, also konnte ich mich selbst überbrücken ;-)
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Ein neuer Kühlschrank wurde installiert inklusives eines neuen Ladegerätes.Der Kühlschank ist ein Absorber, deshalb mußten noch zwei Lüftungsschächte zusätzlich installiert werden damit die Kühlleistung auch erreicht wird.
Außerdem sollte vor dem Winter noch der Kantenrost behandelt werden.Aber wie sich herausstellte handelte es sich um ausgewachsene Löcher die erstmal geschweißt werden müssen.Auch die Nebelscheinwerfer pfiffen auf dem letzten Loch und müssen gewechselt werden.
Die Türen haben auch mit starken Rostbefall zu kämpfen, so dass dort nur noch Aluriffelbleche Abhilfe schaffen können.
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Nachdem man mir meine Löcher geschweißt hat bin ich noch zum Lacker gebracht worden.Nun bin ich wieder hübsch und Einsatzbereit.
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Jetzt ziehe ich als Besitzer einmal ein Fazit:
Wir haben insgesamt 22 Nächte in unserem “Dicken” verbracht und haben meistens sehr gut genächtigt.
Reparaturkosten:
1000€ Für schweißen und lackieren
410€ Keilrippenriemen
370€ Winterreifen
250€ Spur einstellen, Ölwechsel, Ausrücklager
370€ Neuer Kühlschrank, Ladegerät, Kühlrippen
Gesamt: 2400€, das ist zwar mehr als wir geplant hatten aber wir haben es trotzdem nicht bereut und wir hoffen das wir in 2012 nicht ganz soviel ausgeben müssen.
Ach ja die Gesamtlaufleistung beträgt jetzt 172340Km.
Wir haben also ca. 10000 Kilometer zurückgelegt.Das ist mehr als das Fahrzeug in den letzten 4 Jahren davor bewegt wurde!
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Die ersten 10 Übernachtungen sind dieses Jahr nun auch schon rum.Es ging im April nach Rügen zum Lachstrollen.Die Heizung lief die ganzen Tage durch und es war dadurch sehr gut auszuhalten.Überraschend wenig Gasverbrauch war zu vermelden, nicht mal eine Ganze 11 Kg Flasche haben meine Besitzer verbraucht.
Jetzt stehe ich mal wieder in der Werkstatt, eigentlich nur zur durchsicht inkl.Ölwechsel.Außerdem sollten 2 dichtungen gewechselt werden. Während die Dichtung des Öleinlassstuztens keine Probleme machte wurde von der Werkstatt vom Krümmer ein riss vermeldet, der jedoch keiner war sondern auf ein Problem der Kolbenringe am Auslaß des 5 Zylinders des Krümmers zurückzuführen war.
Also hat mein Besitzer in Lübeck eine Motoreninstandsetzungsfirma gesucht die den Krümmer Plangeschliffen und abgedichtet haben.
Wenn alles wieder schick ist geht es über Landshut nach Wien und Venedig, mal schauen wie es wird.
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Mitte Mai ging es zunächst nach Landshut zu unseren Freunden und haben dort einpaar Tage verbracht.Von dort ging es dann nach Wien wo wir auf einen Zentrumsnahen Campingplatz verbracht haben. Das Wetter war zwar warm aber unbeständig mit gelegentlichem Regen.
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Nachdem meine Besitzer genug von Wien gesehen haben ging es weiter nach Venedig. Dort war das Wetter auch erheblich besser, allerdings war es schwierig auf dem auserkorenen Campingplatz einen Stellplatz zu bekommen. Denn zeitgleich war in Venedig Vongalonga, eine Ruderveranstaltung mit 10000 Teilnehmern die den Campingplatz besetzten.
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Nachdem die wunderschöne Stadt Venedig genossen worden war, wollte meine Besitzerin noch einen Abstecher nach Rimini machen und mein Besitzer schlug dann vor noch Ravenna zu besuchen.
Rimini war dann auch nur ein Tagesausflug mit Strandtag danach ging es nach Ravenna. Die Temperaturen stiegen auch schon über die 30 Grad hinweg bei blauem Himmel.
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Ravenna beeindruckte mit den tollen Mosaiken, keine kirche war bemahlt alles bestand aus Mosaiken, das war schon sehr schwer in passende Worte zu fassen.
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Abschließend kann man sagen das das ein sehr schöner Urlaub gewesen ist, insgesamt wurden 3800Km zurückgelegt und meine Besitzer waren sehr zufrieden. Spritverbrauch war 11,5 Liter im Durchschnitt. Alles wurde Pannenfrei überstanden .Für nächstes Jahr geht es dann entweder nach Italien oder Schottland mal sehen was es wird.
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Nach meinem Rügentrip wollte ich den neuen Trailer für das Boot abholen, allerdings bin ich nur bis Pasewalk gekommen.Dann gab es einen Ruck im Fahrzeug und der Vortrieb blieb aus ! Nach dem ich mich mit dem 4. Gang bis zu einem Abschleppunternehmen durchgeschlagen hatte, ging es hinter dem Abschlepper nach Hause.Diagnose Getriebeschaden.
In meiner Werkstatt kam dann die Bestätigung ,Getriebeschaden!!
Ich habe dann bei dem Getriebezentrum Rhein-Main ein Überholtes Getriebe bekommen und eine Woche später war unser Dicker wieder Flott und wir um 1000€ ärmer!
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